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Olympus PEN mini E-PM2 – Systemkamera

Olympus baut seine Systemkamera-Serie PEN konsequent weiter aus. Zur Photokina wurden die beiden Modelle E-PL5 und E-PM2 vorgestellt. Beide Modelle haben reichlich Anleihen der erfolgreichen OM-D. Die kleine PEN mini E-PM2 hat jetzt den Weg in meine Foto-Bude gefunden. Das Auspacken, die Inbetriebnahme und die ersten Eindrücke könnt ihr im Video begutachten.

Olympus PEN mini E-PM2 – Das Unboxing-Video

Mein erster Eindruck: Die E-PM2 sieht richtig schick aus. Der umlaufende Metallstreifen verleiht der PM2 ein edeles Aussehen. Im Vergleich zum Vorgängermodell hat die Neue einen Griffsteg auf der Kameravorderseite. Damit liegt sie deutlich besser und sicherer in der Hand als die PM1. Das gleiche gilt für die Daumenstütze auf der Rückseite. Sie ist besser geformt und griffiger, als beim Vorgängermodell. Dank der Änderungen liegt die Olympus richtig gut in meiner Hand – und das obwohl die Kamera wirklich klein und meine Hand groß ist. Unten seht ihr die Unterschiede zum Vorgängermodel PEN mini E-PM1 (braun).

Apropos Größe: Das Gehäuse der E-PM2 ist 10,9 Zentimeter breit, 6,4 Zentimeter hoch und 3,4 Zentimeter dick. Inklusive Akku und Speicherkarte bringt sie 270 Gramm auf die Waage. Damit ist sie praktisch gleich groß wie die Canon EOS M, aber ein paar Gramm leichter.

Abgesehen von der Optik, ist die wichtigste Neuerung gegenüber dem Vorgängermodell der Touchscreen. Und der reagiert flott und präzise. Gut so, denn fast alle Kameraeinstellungen werden darüber vorgenommen. So auch die Programmwahl, denn ein entsprechendes Drehrad hat die E-PM2 nicht. 

Einen besonderen Clou hat sich Olympus bei den Objektiven einfallen lassen. Den normalen Kamera-Objektivdeckel kennt man ja, aber einen Objektivdeckel mit einer Linse, das ist neu. Das Ding wird einfach direkt auf das Bajonett der Kamera gesetzt, hat keine elektrischen Anschlüsse und man kann sofort losknipsen. Das Einzige, was ich einstellen kann, ist die Entfernung. Ich kann mit einem kleinen Hebel zwischen unendlich und 0,30 Meter wählen. Erst dachte ich: "Was für ein Quatsch." Aber dann habe ich den Spaßfaktor von dem Deckel entdeckt. Das Ding hat so was von einer historischen Lochkamera. Überrascht hat mich die Bildqualität, denn die ist gar nicht mal schlecht. Der Objektivdeckel hat eine Brennweite von 15 Millimetern, was 30 Millimetern im Kleinbildformat entspricht und einer Blende von f 8.0. Und mit gerade mal 9 Millimeter Dicke, macht das Ding die Kamera nur minimal dicker. Gestern habe ich in der Hamburger Speicherstadt ein paar Aufnahmen mit der Lens-Cap gemacht. Mir gefallen die Ergebnisse sehr gut. Ich finde am besten kommen die Fotos in Verbindung mit den ART-Filtern zur Geltung. Hier drei Beispiele. Die Auflösung der Fotos ist auf 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. 

  • Olympus PEN E-PM2 Lens-Cap Dramatischer EffektOlympus PEN E-PM2 Lens-Cap Dramatischer EffektOlympus PEN E-PM2 Lens-Cap Dramatischer Effekt
  • Olympus PEN E-PM2 Lens-Cap LochkameraOlympus PEN E-PM2 Lens-Cap LochkameraOlympus PEN E-PM2 Lens-Cap Lochkamera
  • Olympus PEN E-PM2 Lens-Cap Monochrom FilmOlympus PEN E-PM2 Lens-Cap Monochrom FilmOlympus PEN E-PM2 Lens-Cap Monochrom Film

Neben diesem Gadget, das rund 70 Euro kostet, hat Olympus noch ein weiteres Objektiv neu im Programm: Das M.Zuiko Digital ED 60mm 1:2.8 Macro (599 Euro). Damit ist die Objektiv-Palette der Micro-Four-Third-Objektive um einen wichtigen Baustein erweitert worden. Das lichtstarke Objektiv erreicht bei einer Aufnahme-Distanz von 19 Zentimetern einen Abbildungsmaßstab von 1:1 – ein klasse Wert. Mit dem Objektiv sind spektakuläre Nahaufnahmen möglich. Außerdem gelingen mit dem 60-Millimeter-Objektiv tolle Porträts. Sobald ich das Objektiv für einen Test habe, werde ich darüber berichten und die Ergebnisse gibt es hier zu sehen. 

 

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